finden und fressen - jasmina eisenhut


Wie man Hunde dazu bringt, Beute zu teilen.

 

Eine Geschichte vom Wiener Würstl… – oder wie meine Hunde mir erklärten, was alles NICHT funktioniert, um sie vom Finden und Fressen abzuhalten.

Ihr kennt es. Den Moment, in dem man Furcht, Wut, und Hilflosigkeit zugleich spürt. Wenn Hund zielstrebig die Augen aufreißt, sogleich das Maul dazu und gierig den Happen hinunter schlingt, noch bevor man den Mund zum schreien öffnen konnte. Oder – wenn die Beute zu groß zum Schlucken ist – wie Hund es sich in den Rachen stopft und schadenfroh ausser Reichweite hoppelt, immer weit genug vom eigenen Einflussbereich entfernt. Manchmal auch nur eine Handlänge…. Verflixt!! Schon weg, das gute Stück.

An und für sich ja eigentlich nicht schlimm. Aber es würde uns beruhigen wenn wir wenigstens wüssten, dass es kein Giftköder o.ä. war…

Und hier kommt die gute Nachricht: Es ist möglich, genau das zu überprüfen BEVOR der Hund sich daran gütlich tut. Wie? Das erfahrt Ihr in diesem Workshop!

Klassisches Anti-Köder-Training zielt darauf ab, Hunden entweder von vornherein jegliche Aufnahme von Fressbarem zu verbieten oder sie davon zu überzeugen, dass sich langweilige Leckerlis fürs Finden (und liegen lassen) lohnen. Beides funktioniert oft leider nur unzureichend… oder schlimmstenfalls gar nicht. Und genau darum arbeiten wir an diesem Wochenende an keiner Superlösung, sondern an einem Kompromiss mit dem Wesen Hund.

Hierfür ist es nötig zu verstehen aus welcher Motivation heraus Hund überhaupt so agiert wie er es tut, warum Hunde unterschiedlich häufig Fressbares finden und warum sich manche abrufen lassen und andere nicht. Wir reden darüber was Mensch tun kann, um ein „nicht sofort fressen“ zu fördern, genauso wie ein zuverlässiges „aus“. Und wir reden über Grenzen im Anti-Köder-Training. Und Notfallpläne. Vielleicht sogar über Management. Aber schliesslich erarbeiten wir uns, wie ein Kompromiss zwischen den Parteien aussehen kann, so dass wir Hundehalter nicht mehr permanent besorgt und panisch überreagieren, sobald Fiffi nur eben mal den Kopf ins Gebüsch steckt. Und wie wir den Hund davon überzeugen können, dass sich „nicht fressen“ wirklich für ihn lohnt.

Jasmina Eisenhut ist zertifizierte Hundetrainerin mit einer großen Passion für auffällig gewordene Hunde, und zudem als Fotografin und Coach tätig. Ehemals als Dogwalkerin unterwegs, leitet sie bereits seit 2008 erfolgreich eine Hundepension, in der vorallem auch schwierige Hunde betreut werden. Ihre Fachgebiete sind Aggressionsverhalten, sowie Ausdruck und Körpersprache des Hundes.

 

Auf ihrem Anwesen bietet sie HundetrainerInnen regelmäßig die Möglichkeit an, tiefer in die praktische Arbeit mit aggressiven Hunden einzusteigen, außerdem sowohl persönliche Blockaden aufzuspüren und zu lösen, als auch die Beziehung zum Trainerhund auf Vordermann zu bringen. Persönlichkeitsentwicklung, Unternehmensaufbau, sowie die Entfaltung eines möglichst flexiblen Handwerkszeug in der praktischen Arbeit mit Hunden, sind ihre Steckenpferde.

 

Mit ihrer unvergleichlich einfühlsamen, humorvollen und dennoch direkten Art ist sie eine wahre Künstlerin dabei, ihren Klienten zu neuem Mut und Klarheit zu verhelfen. Sie lebt mit ihren 14 eigenen Hunden auf einem ehemaligen Bauernhof im Norden Bayerns und ist zusätzlich Pflegestelle und Kooperationspartnerin der Hellhound-Foundation.

 

Für wen

interessierte Hundehalter/-trainer/-betreuer

Teilnehmeranzahl

Maximal 22 Plätze

Kosten

160,00 € pro Person (mit und ohne Hund)

Ort

Theorie: Torhaus Markkleeberg

Praxis: Hundeplatz

Termine

Der nächste Termin ist:

 

14.09.2019 10:00 - 18:00 Uhr

15.09.2019 10:00 - 18:00 Uhr

 

Für eine verbindliche Anmeldung schicke mir eine E-Mail mit deiner Anschrift und Mobilnummer an info@hundsbagaasch.de.